OZG NRW kommunal – Onlinedienste zum Onlinezugangsgesetz

Umsetzungsprojekte

Projekttitel Digitalisierung des Jahnplatzes Lippstadt
Projektbeschreibung Der Jahnplatz soll modellhaft zu einem Sport- und Freizeitpark für alle Lippstädter Bürger ausgebaut werden. Im Projekt werden bauliche Erweiterungen mit Elementen der Digitalisierung („Jahnplatz-App“ und „innovatives Erkennungssystem“) verschmolzen, um den Bürgerinnen und Bürgern einen deutlichen Mehrwert im gesundheitlichen Bereich zu ermöglichen sowie ein innovatives Freizeitzentrum zu entwickeln.
Vorbereitung (Projektantrag bewilligt)
Konzeption (Umsetzung beauftragt)  
Umsetzung (Inbetriebnahme Modellregionen)  
Projektabschluss
Projektleitung
Alleinstellungsmerkmal
Nutzen für alle Kommunen Das im Laufe des Projekts zu entwickelnde Erkennungssystem vereint die Steuerung von Komponenten aus den unterschiedlichsten Betätigungsfeldern an Sportanlagen (mit App-Nutzung). Beispielsweise werden Zugriffssysteme (Öffnung von Schließfächern, Schrankenanlagen, Steuerung von Beleuchtungsanlagen, etc.) sowie Zeitmessungen im Sportbereich in einem System verknüpft. Dieses ganzheitliche Konzept sowie die Erfahrungen des Projektes können auf ähnlich konzipierte Sportanlagen übertragen werden.
übertragbare/lizenzfreie Leistung
Beginn Übertragbarkeit Ende 2022
Kategorien
Zuwendungsempfänger
  • Lippstadt
Modellregionen
  • Modellregion Soest
Projektwebseiten/-ergebnisse
Dokumente

Konzeptabfrage

Übertragbarkeit
Zielgruppe
Für wen ist das Projekt zur Nachnutzung interessant?
• Schulen • Sportvereine • Kommunen • Verbände • Kreisangehörige Gemeinden • Kreise
Wer profitiert aus Sicht des Projektbüros am meisten von diesem Projekt? (Bürger:innen, Behörde, Institutionen wie Schulen etc., Wirtschaft, weitere Akteure)
• Bürgerinnen und Bürger • Schulen • Sportvereine • Verbände
Praktische Übertragbarkeit
Welche Konzepte sind nachnutzbar?
• Allgemeine Projektdokumentation • Abschlusskonzept • Konzept zur Jahnplatz-App • Dokumentationen zum Erkennungssystem
Lösungsumfang (Welche frei verfügbaren Lösungen werden im Zuge des Projektes bereitgestellt?)
Als frei verfügbare Lösung wird das Abschlusskonzept zur Verfügung gestellt. Dieses beinhaltet u. a. die Vernetzung/Einsatz der einzelnen Komponenten miteinander, sowie die Funktionsweise der Jahnplatz App und die technische Ausstattung des Sportplatzes.
Wann werden welche Elemente zur Verfügung gestellt?
Laufend werden Elemente der „Nachnutzung“ mit dem Besuch des Jahnplatzes zur Verfügung gestellt. Das Abschlusskonzept wird voraussichtlich mit Ende der Projektlaufzeit bereitgestellt.
Wie geschieht die Zur-Verfügung-Stellung? (Links z.B. der Stadthomepage, oder weiteren Onlineportalen github)
Auf dem Jahnplatz werde fortlaufend nachnutzbare Elemente der Projektentwicklungen bereitgestellt. Darüber hinaus werden die Projektergebnisse mit Abschluss des Projektes auf den städtischen Internetseiten, sowie auf der Webseite der Digitalen Modellregion Soest https://digital-soest.de/ und über den KDN zur Verfügung gestellt. Die Projektdokumentation wird nach Ende der Projektlaufzeit zentral über die Datenbank des KDN abrufbar sein.
Voraussetzungen bei Übertragung – Worauf baut das Projekt auf?
Welche Beteiligungsrechte sind zu bedenken? (z.B. Welche Infrastruktur muss bereits vorhanden sein?)
Die baulichen Voraussetzungen eines Sport- und Freizeitparks sollten bereits vorliegen. Darüber hinaus setzt die Verwaltung eine Betreuung von einem Ingenieur einer Verwaltung vor.
Organisatorische Voraussetzungen (z.B. Welche Gremien müssen dem Projekt zustimmen?)
Entscheidungsgremien: Sportausschuss und Stadtrat; laufende Bearbeitung durch Bauverwaltung und Koordinierungsstelle Sport.
Kosten bei Übertragung (ggf. Spannbreite)
Kosten der Einführung
• Kosten der baulichen Maßnahmen: aufgrund unterschiedlicher kommunaler Infrastrukturen nicht eindeutig bezifferbar (in Bezug auf das Projekt/Standort Lippstadt ca. 300.000 – 400.000 €) • Kosten Erfassungssystem an der Laufstrecke: ca. 70.000 € • Kosten Erkennungs- und Bediensystem; App-Entwicklung: ca. 120.000 €
Kosten des Betriebs (Angabe jährlicher Kosten)
ca. 5.000 € - 10.000 € (insgesamt für die oben genannten Komponenten)
Personalaufwand bei Einführung (Personentage und Zeitraum)
Ca. 230 Personentage über 22 Monate
Personalaufwand bei Betrieb (Angabe jährlicher Kosten)
Ca. 15 Personentage pro Jahr
Welche spezifischen Kenntnisse sind hierzu erforderlich?
• Projektmanagement • Studium im Bereich Landschaftsbau und Grünflächenmanagement • Smart-City Experte (Verflechtung einzelner Komponenten: Erkennungssystem, Sensorik, App, Chip) • Ingenieur (bauliche Maßnahmen: Verkabelung des Erkennungssystem und Verbau der Sensorik auf dem Sportplatz)
Mögliche Finanzierungsquellen
Werbung/Sponsoring
Nutzen bei Übertragung
Direkter Nutzen / Einsparungen
Kosteneinsparungen aufgrund Nutzung nur eines Erkennungssystems für unterschiedliche Komponenten. Der Verwaltungs- und Organisationsaufwand sinkt. Kosteneinsparung in einer Größenordnung von 10% möglich. Zudem können ca. 15% der Kosten für die Beleuchtung eingespart werden, da die Beleuchtungen nur bei Nutzung des jeweiligen Bereiches eingeschaltet sind.
Indirekte Einsparungen
Personaleinsparungen von ca. 20 % sind aufgrund Organisation nur eines Zugriffsmediums möglich. Bislang musste eine Verwaltung der Zugänge zu u. a. Toiletten-, Schließ- und Schrankenanlagen einzeln erfolgen. Durch die Nutzung des Erkennungssystems an der Laufstrecke werden die Möglichkeiten noch erweitert.
Langfristiger Nutzen (z.B. Welche Folgeprojekte werden ermöglicht?)
Ein Ausbau des Systems auf weitere Komponenten an einer Sport- und Freizeitanlage ist umsetzbar. Hier wären u. a. folgende zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten denkbar: Zeitmessung sowie Eintritt im anliegenden Schwimmbad; Intelligente Steuerung der Beleuchtung an weiteren Bereichen des Jahnplatzes.
Nutzen für Stakeholder (z.B. Nutzen, der nur für Bürger:innen / Unternehmen / … anfällt)
Das im Laufe des Projekts zu entwickelnde Erkennungssystem vereint die Steuerung von Komponenten aus den unterschiedlichsten Betätigungsfeldern an Sportanlagen (mit App-Nutzung). Beispielsweise werden Zugriffssysteme (Öffnung von Schließfächern, Schrankenanlagen, Steuerung von Beleuchtungsanlagen, etc.) sowie Zeitmessungen im Sportbereich in einem System verknüpft. Bürger:innen benötigen daher nicht mehr viele unterschiedliche Zugriffsmedien, sondern können „smart“ unterschiedlichste Bereiche des Jahnplatzes nutzen. Der für die Verwaltung entstehende Nutzen ist den oben genannten Abschnitten zu entnehmen.
Hinweise
Rechtliche Rahmenbedingungen
Welche rechtlichen Rahmenbedingungen wurden analysiert (z.B. hinsichtlich Lizensierungsüberlegungen, Genehmigungsverfahren, etc.)
Grundsätzlich müssen baurechtliche Vorgaben (Genehmigungsverfahren) eingehalten werden. Lizensierungsüberlegungen wurden hinsichtlich der Entwicklung der Jahnplatz-App getroffen.
Welche rechtlichen Hürden sind aufgetreten? Wie konnten diese gelöst werden?
Teilweise mussten Standortplanungen einzelner Bereiche an die Gegebenheiten angepasst werden (aufgrund von Bodenanalysen).
Sonstige Erfahrungswerte
Best Practices (Was kann anderen Anwendern empfohlen werden?)
Das Hinzuziehen eines Smart-City Experten für die Verflechtung der einzelnen Komponenten mit dem Erkennungssystem war äußerst sinnvoll.
Lessons Learned (Was kann nicht empfohlen werden? Was sollte vermieden werden?)
Das Projektteam sollte nicht zu klein aufgestellt sein. Der Wegfall von einzelnen Mitgliedern führt zu erheblichen zeitlichen Verzögerungen.
Umsetzung
Projektbestandteile
Welche Teilprojekte gibt es und hat sich diese Einteilung bewährt?
Die Teilprojekte ergeben sich aus den drei Hauptbereichen: 1. Bauliche Maßnahmen 2. Entwicklung Erfassungssystem 3. Entwicklung Erkennungs- und Bediensystem (App)“. Diese wurden zum Teil nacheinander (zuerst Entwicklung Erfassungs- und Erkennungssystem), aber auch parallel (bauliche Maßnahmen) abgearbeitet. Dadurch ergab sich eine größere Flexibilität in den Teilprojekten. Darüber hinaus bauen diese Komponenten in Ihrer Umsetzung aufeinander auf, wodurch eine optimale Umsetzung des Projektes angestrebt wird.
Zeitschiene
Gesamtzeitübersicht des Projektes (ggf. Zeitplan im Anhang)
Die grobe Zeitplanung ist dem Punkt Projektphasen und Meilensteine zu entnehmen.
Projektphasen und Meilensteine
M1: Bau Beleuchtungskomponenten/Entwicklung Zeitnahmesystem und Visualisierung an der Strecke (24.08.2020 - 31.10.2022) M2: Entwicklung Jahnplatz-App (01.01.2022 - 31.12.2022) M3: Bau weiterer Komponenten (01.10.2021- 31.03.2023) M4: Verbindung Gesamtsystem (01.08.2022 - 30.06.2023)
Dauer von erster Überlegung zu Beschluss über Projektbeginn bis hin zu Projektabschluss / Betriebsaufnahme
Dauer von der ersten Überlegung bis zum Beschluss des Projektes: ca. 1 Jahr Projektbeginn bis Abschluss: ca. 2,5 Jahre (mit Projektverlängerung)
Stakeholder (ggf. Stakeholderübersicht im Anhang)
Wie ist das Projektteam aufgebaut? (ggf. Projektorganigramm im Anhang)
Grundsätzlich koordiniert der Projektleiter die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Akteuren. Dieser erhält aber Unterstützung aus den Bereichen Organisation und Smart-City.
Welche Rollen gibt es im Projekt?
• Projektleitung • Entwickler • IT • bautechnische Begleitung • Smart-City Experte
Welche spezifischen Kenntnisse sind erforderlich?
Projektmanagement, Kenntnisse aus den Bereichen Landschafts- und Sportanlagenbau (Leistungsphasen 1-9 der HOAI), Ingenieur (Umbaumaßnahmen ggf. mit in die Projektleitung der baulichen Begleitung mit einbeziehen). Weitere Kenntnisse wie die Verflechtung unterschiedlicher Systeme, Entwicklung der Jahnplatz-App usw. wurden beauftragt.
Wie hoch ist der Personalaufwand? (VZÄ für wie viele Monate aufgeschlüsselt nach Akteuren)
Ca. 230 Personentage für die Projektleitung. Die Dienstleistungen werden eingekauft.
Wie verändern sich die Personalanforderungen beim Übergang von Projekt zu Regelbetrieb?
Es wird mit einem Aufwand von 15 Personentagen pro Jahr gerechnet. Es wird kein Projektmanager mehr benötigt. Lediglich die Verwaltung wird in das Projekt weiterhin eingebunden (Zugänge für die Bedienung des Erkennungssystems) sein und die Betreuung des Erkennungssystems.
Welche Verwaltungsebenen/Stellen müssen einbezogen werden?
• Stadtentwicklung und Umwelt • Bauordnung • Grünflächen • Wirtschaftsförderung • Kommunale Betriebe
Wie sieht das Modell zur Beauftragung bzw. zur Zusammenarbeit zwischen privatwirtschaftlichen Akteuren und Mandanten (z.B. Kommune aus)
Konventionelle Beschaffung
Im Falle von konventioneller Beschaffung
Verhandlungsverfahren
Herausforderungen bei der Umsetzung
Ex Ante (Welche Hürden müssen vor Projektbeginn überwunden werden? Welche Lösungsansätze wurden gewählt?)
Neben den grundlegenden baulichen Planungen des Jahnplatzes ist die Konzepterstellung und Auswahl der geeigneten Komponenten zur Nutzung über das zu entwickelnde Erkennungssystem von wichtiger Bedeutung. Hierzu wurden die unterschiedlichen Komponenten analysiert und hinsichtlich Geeignetheit bewertet.
Laufend (Welche Herausforderungen gab es während des Projektverlaufs? Welche Lösungsansätze wurden gewählt?)
Auswahl des am besten geeigneten Erkennungssystems; (welches Chipsystem oder Gesichtserkennung). Hierzu wurde ein externes Unternehmen in den Prozess mit eingebunden.
Ex Post (Welche Herausforderungen mit Hinblick auf den Betrieb sind aufgetreten, z.B. Akzeptanz der Lösung, Betriebsverantwortlichkeit, Finanzierung des Betriebs? Welche Lösungsansätze wurden gewählt?)
• Finanzierung der laufenden Kosten • Akzeptanz der Lösung bei Bürgerinnen und Bürgern • Finanzierung der laufenden Kosten: Da das Projekt noch nicht abgeschlossen ist, können die laufenden Kosten noch nicht genau beziffert werden. Ziel ist es jedoch, dass den Bürger:innen keine (möglicherweise geringe) Kosten für die laufende Nutzung entstehen. Dieses soll durch ein geeignetes Werbekonzept erreicht werden. • Akzeptanz der Lösung bei Bürger:innen: Eine einfache „smarte“ Lösung ist für den Erfolg immens wichtig. Bürger:innen sollen das Erkennungssystem und die App intuitiv nutzen.
Alternativen
Gab es zu den gewählten Lösungswegen betrachtete Alternativen?
Erkennungssystem (Chipsystem, Gesichtserkennung). Für die Auswahl des Erkennungssystems wurden unterschiedliche Chipsysteme (RFID, NFC) sowie die Möglichkeit der Gesichtserkennung analysiert und bewertet. Hierzu wurde ein externes Unternehmen mit in den Prozess einbezogen.
Welche Alternativen sind für Mandanten (z.B. Kommunen) empfehlenswert?
Je nach Bedarf und je nach Stand der Technik könnten sich möglicherweise weitere Alternativen für das Erkennungssystem anbieten.
Sonstiges
Anmerkungen
Haben Sie weitere Kommentare oder Anregungen?
Das Dokument ist sehr umfangreich, daher auch für einen umfassenden Überblick zu dem Projekt zunächst ausreichend.